Kruento – Lexikon: Die Strukturen im Clan

In einem Vampirclan der Kruento herrschen sehr klar definierte Strukturen, die maßgeblich durch die Dominanz der jeweiligen Vampire festgelegt wird. Eine strukturelle Veränderung finden für gewöhnlich nur dann statt, wenn ein Vampir verstirbt und seine Position neu besetzt werden muss.

Titel und Hierarchie
An der Spitze eines Clans steht für gewöhnlich ein Dominus (in der Neuen Welt) oder ein Blutfürst (in der Alten Welt). Egal mit welcher Bezeichnung, seine Position kann mit einem Monarchen, einem Alleinherrscher, gleichgesetzt werden. Ihm direkt unterstellt sind die Soyas, die Familienoberhäupter der mächtigen Kruento-Familien. Der dominanteste Vampir der Familie übernimmt den Familienvorsitz und damit Titel. Söhne und Brüder der Familie tragen den Titel Dan. Weibliche Vampire werden mit Mi angesprochen, während Blutkinder, also noch unverwandelte Vampire, den Titel Mina tragen.
Alle weiteren Familienoberhäupter sind den Soyas unterstellt und tragen den Titel
Mori. Frauen, Brüder, Söhne und Töchter der Moris haben keinen Titel.

Ansprache und gebrauch der Titel
Vampire sprechen sich untereinander mit ihren Vornamen an, egal welchen Status sie innehaben. In der direkten Ansprache werden ranghöhere nur mit dem Titel oder mit ihrem Titel und dem Vornamen angesprochen. Auf Nachnamen legen die Kruento keinen Wert. In der Vampirwelt ist es nicht üblich, sich zu siezen, solche menschlichen Gepflogenheiten sind ihnen vollkommen fremd. Daher sprechen sie sich immer mit du an, egal ob Freund, Feind, Höhergestellter oder Untergebener.

Wie Vampire Differenzen austragen
Vampirin, Kruento, Hierarchie, Struktur, ClanUnterschieden wird dabei, ob es sie um Angehörige desselben Clans handelt, oder um Außenstehende. Streitereien innerhalb eines Clans werden durch einen Kampf, entweder auf geistiger Ebene, oder mit Waffen, ausgefochten. Fordert ein Sohn beispielsweise eines Tages seinen Vater heraus und gewinnt den Kampf, übernimmt er den Familienvorsitz und der Vater tritt ins zweite Glied zurück.
Bei größeren Auseinandersetzungen ist die letzte Instanz der Dominus bzw. der Blutfürst. Sein Richterspruch ist Gesetz und unumstößlich.
Um einen Clan zu
unterwerfen gibt es zwei Möglichkeiten. Der Vampir, der Anspruch auf den Clan erhebt, fordert den Dominus zu einen Zweikampf auf Leben oder Tod heraus. Der Gewinner bleibt Dominus oder wird neuer Dominus, indem er den Soyas einen Blutschwur abnimmt, der sie an ihn bindet. Alternativ können mehrere Vampire auch einen Clan angreifen. Dies wird gemacht, wenn zwei verfeindete Clans um die Vorherrschaft über ein bestimmtes Gebiet streiten.

Die Rolle der Vampirin im Clan
Frauen sind immer einem männlichen Vampir, einem Rinoka, unterstellt. Dabei ist es egal, wie dominant der Vampir ist. Gebundene Vampirinnen finden in ihrem Partner auch ihren Rinoka. Ungebundene weibliche Vampire sind häufig dem Familienoberhaupt unterstellt. Durch ein geistiges Band, das die bewusste Zustimmung beider Vampire voraussetzt, kann der Rinoka der Vampirin seinen Willen aufzwingen und dafür sorgen, dass sie in heiklen Situationen nicht dem Blutdurst verfällt. Die Vampirin braucht diese Kontrolle, da sie sonst eine tödliche Gefahr für andere weibliche Vampirinnen darstellt, was von keinem Clan geduldet werden kann.
Die Meinung der Frau zählt ein einem Clan nichts. Geschäfte und Verhandlungen werden von den Männern geführt. Emanzipation ist in der Vampirwelt noch nicht angekommen.
In Kruento – Der Anführer, Band 1 der Kruento-Reihe bekommt der Bostoner Clan einen eher ungewöhnlichen Zuwachs. Alte Machtstrukturen brechen auf. Eine Zeit der Veränderung beginnt.

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