NaNoWriMo – Und ich schreibe immer noch

Heute möchte ich dir einen Zwischenbericht vom NaNoWriMo geben. Das Bergfest haben wir Mitte der Woche hinter uns gebracht, man sollte also die Hälfte bereits geschafft haben. In diesem Beitrag möchte ich dir erzählen, was für Ziele ich mir gesteckt habe, und wie es bei mir damit so aussieht.
Letztes Jahr habe ich nicht mitgemacht. Da steckte ich mitten in den Veröffentlichungsvorbereitungen zu Kruento – Der Diplomat.

Ziele und was daraus geworden ist
Klar, das offizielle Ziel liegt bei 50.000 Wörter und mir war eigentlich klar, dass ich das nie schaffen werde. Deswegen habe ich bereits von Anfang an meine eigene Ziele definiert.nanowrimoMein erstes Ziel war es, mein Manuskript bis Mitte des Monats zu beenden. An diesem Punkt bin ich schon einmal gescheitert. Schon letzte Woche habe ich gemerkt, dass mir die Zeit davonläuft und dass es auch noch ein Leben außerhalb des Schreibens gibt, das an erster Stelle stehen muss. Also habe ich beschlossen mir Zeit bis Ende der Woche zu geben, also bis morgen. Da ich nun die halbe Woche krank war, dachte ich schon, dass ich auch das nicht schaffen werde. Mittwoch war mein Kopf so dicht, dass ich kein einziges Wort zu Papier brachte und mich mit dem Kindle ins Bett legte. Zumindest kam ich so mal wieder ausgiebig zum lesen. (Etwas, was in letzter Zeit leider auch immer öfter auf der Strecke bleibt.) Donnerstag und auch Freitag war ich dagegen dann richtig produktiv und auch heute bin ich guter Dinge, das ich noch einiges schaffen werde. Von daher denke ich, dass ich dieses Ziel noch erreichen werde.
Mein zweites Ziel, das Manuskript nebenher testleserreif zu bekommen, läuft dagegen ganz gut. Bevor ich weiter schreibe überarbeite ich die Szenen vom Vortag (oder schreibe sie neu). Und nicht nur das. Die Rückmeldungen die ich von den Testlesern bekomme, arbeite ich auch gleich mit ins Manuskript ein. Das hat den Vorteil, dass ich zwar zwischendrin immer gut mit Überarbeiten beschäftigt bin und ich damit langsamer mit Schreiben vorwärts komme, aber dafür habe ich am Ende nicht einen riesigen Berg zum überarbeiten vor mir.
Allgemeines Fazit: Manuskript beenden läuft, zwar nicht in der angedachten Zeit, aber mit ein paar Tagen Verspätung. Manuskript überarbeiten funktioniert wunderbar, ebenso wie die Zusammenarbeit mit den Testlesern.

Kommen wir nun also zu ein paar Zahlen
Schreibtisch nanowrimoLaut NaNoWriMo sollte ich inzwischen über 30.000 Wörter geschrieben haben. Also um es gleich vorneweg zu nehmen, so weit bin ich lange nicht. Möchte an dieser Stelle aber nochmal betonen, dass es mir nicht darum geht, in kurzer Zeit möglichst viel Wörter zu schreiben, sondern dass auch die Qualität stimmen muss und überarbeiten kostet bekanntlich unheimlich viel Zeit. Bei mir sind es momentan genau 23.482 Wörter (Stand 18.11.), dafür aber eben auch schon fertig überarbeitet. Wen es interessiert, hier findest du meine Statistik.
Zwischenzeitlich habe ich befürchtet, dass die Geschichte zu kurz wird und ich unter 60.000 Wörtern bleiben werde. Ich habe keine Ahnung, warum ich deswegen Panik hatte, aktuell schätze ich, dass das Manuskript etwas über 70.000 Wörter haben wird. Nein, die Geschichte von Cheetah Manor wird nicht so umfangreich wie die Kruento-Bücher, die rund 120.000 Wörter pro Buch beinhalten. Es wird anders werden, aber ich hoffe, es wird trotzdem gut.

Machst du auch beim NaNoWirMo mit? Wie sehen deine Schreibzahlen aus? Bist du zufrieden mit dem, was du bisher geschafft hast?
Was denkst du als Leser über die Wortanzahl. Hast du überhaupt eine Vorstellung davon, wenn ich mit 70.000 Wörter und 120.000 Wörter um mich schlage? Ist es dir vollkommen egal, wie lang oder kurz ein Buch ist?

Kruento, kostenlos, gratis, E-Book, Verloren

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