Vor einigen Jahren habe ich ein Verlagsangebot bekommen und es angenommen. Um ehrlich zu sein, war ich danach ziemlich kuriert.
Das Mitspracherecht war so gut wie nicht vorhanden. Als Selfpublisherin, die seit über zehn Jahren im Buchzirkus unterwegs ist, weiß ich, worauf es ankommt. Und wenn dann Menschen Entscheidungen treffen, die weder Erfahrung haben noch bereit sind, sich etwas sagen zu lassen, wird es schwierig.
Diese Erfahrung hat mich lange begleitet und ich dachte mir: Nie wieder Verlag.
Im vergangenen Jahr habe ich begonnen, meine Strategie zu hinterfragen. Meine Fantasy-Titel weiterhin im Selfpublishing zu lassen, fühlte sich absolut richtig an. Doch bei meinen Regency-Romanen kam immer wieder dieser Gedanke auf. Was wäre, wenn ein Verlag hier die bessere Wahl ist.
Ich habe diesen Gedanken nicht sofort umgesetzt. Er war eher leise da, im Hintergrund.
Wenn sich alles fügt
Bis zu dem Moment, als ich mitbekommen habe, dass Julia einen Verlag für historische Romane, Fantasy und Steampunk gründet.
Ich kannte sie bereits persönlich von einer Messe und wusste, dass es zwischen uns funktionieren kann. Trotzdem habe ich gezögert. Ich habe vorsichtig angeklopft und nachgefragt, ob es sich überhaupt lohnt, eine Bewerbung zu schicken.
Eine Idee hatte ich bereits im Kopf. Also habe ich mich schließlich überwunden und hingesetzt, ein Exposé geschrieben, eine Leseprobe ausgearbeitet und alles abgeschickt.
Tatsächlich kam die Zusage auch äußerst zügig.

Wie sich Zusammenarbeit anfühlen sollte
Womit ich nicht gerechnet habe, war, wie gut sich diese Zusammenarbeit anfühlt.
Ich darf meine Verlegerin jederzeit nerven und sie kümmert sich wirklich. Ich hatte unglaublich viel Mitspracherecht. Beim Releasetermin, beim Cover, beim Klappentext und auch bei vielen anderen Entscheidungen. Es hat sich teilweise gar nicht nach einer klassischen Verlagsveröffentlichung angefühlt.
Und gleichzeitig wurden mir genau die Dinge abgenommen, die im Hintergrund unglaublich viel Zeit kosten. Buchsatz, Abstimmungen mit Dienstleistern, das Hochladen beim Distributor. All das, was man als Selfpublisherin selbst Machtun das unglaublich viel Zeit frisst.
Kleine Details, die eine Geschichte lebendig machen
Ein Highlight sind für mich auch die Charakterkarten, die Visions of Lokvaðr gezaubert hat. Es gibt eine von Amelia und eine von Nathaniel. Wenn du das Taschenbuch direkt bei mir kaufst, bekommst du diese Karten kostenlos dazu.
Ich liebe solche Details, weil sie eine Geschichte noch einmal greifbarer machen.
Ein Blick nach vorn
Und es geht noch weiter.
Für 2026 ist bereits das Hörbuch von Der Schwur der Regency-Ladys – Das Angebot des Earls geplant. Dass das möglich ist, verdanke ich dem Valmis-Verlag und dem Utopia-Verlag. Besonders schön war für mich, dass ich bei der Auswahl der Sprecher mitentscheiden durfte.
Und ja, es sind meine Wunschsprecher geworden.
Jetzt eintauchen in Der Schwur der Regency-Ladys
Wenn du Lust hast, in diese Welt einzutauchen, eine Geschichte über Mut, Entscheidungen und gesellschaftliche Erwartungen zu lesen und Lady Amelia auf ihrem Weg zu begleiten, dann findest du das Buch hier:
E-Book
Lies das E-Book flexibel auf deinem Reader oder Tablet und tauche jederzeit in die faszinierende Regency-Welt ein.
Selbstverständlich auch im in allen anderen Shops verfügbar.
Mehr Einblicke hinter die Kulissen
Wenn du mehr über meine Bücher erfahren möchtest und auch einen Blick hinter die Kulissen liebst, dann trag dich gern in Melissas fantastische Welten ein. Dort nehme ich dich regelmäßig mit in meine Schreibwelt, teile Einblicke, Gedanken und alles, was zwischen Idee und fertigem Buch passiert.
Und vielleicht ist genau das der schönste Teil an dieser Reise. Nicht nur die fertige Geschichte, sondern alles, was auf dem Weg dorthin entsteht.



