Camp NaNoWriMo – ich bin dabei

Es ist April und wie im November ist das NaNoWriMo-Zeit. Du weißt nicht, was NaNoWriMo ist? Im Herbst habe ich darüber berichtet. Falls du den Artikel nachlesen möchtest, den findest du hier. Falls du wissen möchtest, was NaNoWriMo ist, hilft dir Wikipedia weiter.

Seit Cheetah Manor veröffentlicht ist, fehlt mir die Motivation zu schreiben. Der Kopf ist voller Ideen, die Story steht und trotzdem wollen die Worte einfach nicht fließen. Das ist gerade ziemlich deprimierend. Zeit wäre eigentlich da, die Szenen habe ich vor Augen, aber dann sitze ich vor dem leeren Bildschirm und es kommt einfach nichts. In der letzten Woche habe ich mühsam ein paar Worte zu Papier gebracht. Ich merke, dass mir das gut tut, allerdings auch, dass der Knoten noch nicht geplatzt ist. Ich muss mehr schreiben und dabei kommt mir das Camp NoNoWriMo gerade recht. Das schöne an dem Camp ist, dass jeder Autor sich seine Ziele selbst stecken kann. Mein Ziel liegt bei 35.850 Wörtern, das entspricht einen Tagesziel von 1195 Wörtern. In meiner momentanen Situation eine Herausforderung, aber durchaus zu schaffen. Der Plan ist, dass ich mit etwas niedriger Wortzahl anfange und mich dann steigere. Erfahrungsgemäß schaffe ich an einem Tag (wen es gut läuft) durchaus 2.000-3.00 Wörter. Von daher sollte das anfängliche Defizit aufzuholen sein. Natürlich nur, wenn die Worte wieder fließen und der Knoten geplatzt ist.
Es gibt immer Tage, da kommt man nicht zum Schreiben und andere, da hat man deutlich mehr Zeit. Diesmal möchte ich wirklich JEDEN Tag schreibe und seien es nur ein paar Sätze.
Ich bin sehr gespannt und hoffe, dass der Plan aufgehen wird.

Interessiert es dich, wie ich vorwärts komme? Soll ich ab und an mal einen Zwischenbericht abgeben, wie es so läuft?

4 Gedanken zu „Camp NaNoWriMo – ich bin dabei“

  1. ja mich würds schon interessieren ob und wie du es schaffst dich zu motivieren.Ich hab grad so ne Phase mit dem lesen fange alles an ,ist auch interessant aber dann klass ich mich wieder so schnell ablenken dabei sind noch soviele Reziexemplare zu lesen,Ich hoffe mal das in den 3 Wochen Kur die jetzt anstehen die Motivation wiederkommt. Cheeta Manor kommt mit als kleines Leckerli für faule Stunden
    LG Ingeborg

    1. Ich hoffe, du kannst das auch während deiner Kur lesen. Ich wünsche dir gute Erholung in den drei Wochen.
      Ich schreibe dir erst jetzt, weil es mit der Motivation wieder klappt (davor wusste ich nicht, was ich dir schreiben soll 😉 )
      Wie ich mich motiviert habe? Eigentlich habe ich mich durchgebissen. Mit vielen Selbstzweifeln und „alles doof“, nach dem Motte, „Was nicht da steht, kann man nicht überarbeiten.“ Außerdem habe ich eine ganz liebe Motivatorin per E-Mail gefunden. Tja und irgendwann ging der Knoten aus. Schreiben geht vorwärts. Natürlich dauert es seine Zeit, aber es kommen wieder Wörter aufs (virtuelle) Papier.
      Mit Cheetah Manor wünsche ich dir viel Freude und hoffe, dass dich die Geschichte packen wird.
      Liebe Grüße,
      Melissa

  2. Hallo Melissa,

    ich bin kein Schriftsteller, trotzdem kann ich mich ganz gut in deine Situation versetzen. Mir geht es manchmal ähnlich bei meinem Hobby, der Tischlerei. Es passiert mit immer wieder, dass ich mitten in einem Tischler-Projekt die Lust am Weiterarbeiten verliere und die unfertigen Teile dann tage- und wochenlang in der Werkstatt rumliegen. Motiviert hat mich dann immer irgendein anderes Projekt, welches dann meist von eines meiner Kinder kam („… Papa, kannst du mal schnell für Lena eine Kommode bauen…“ oder sowas in der Art. Meist habe ich dann nach Fertigstellung des neuen Projekts an dem alten weitergemacht. Keine Ahnung, ob dir das für deine Situation was nützt.
    Versuch einfach, 2..3 Wochen überhaupt nichts zu schreiben, vielleicht was völlig anderes zu tun (Schneidern, Stricken, Bücher lesen…) und mach dann weiter.

    Liebe Grüße
    Manfred

    1. Hallo Manfred,
      vielen Dank für deine mutmachenden Worte.
      Ich habe es ähnlich wie du gehandhabt. Etwas anderes geschreiben, um einfach zu schreiben. Inzwischen läuft es wieder ganz gut. Zumindest habe ich gerade ziemlich viel Spaß beim Schreiben. Mehr dazu dann nächstes Wochenende im Newsletter 😉

      Liebe Grüße,
      Melissa

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