Mein Jahr 2020 und meine Ziele für 2021

Rückblick auf 2020

Heute möchte ich dich mit auf eine Reise durch mein Jahr 2020 nehmen mit Höhen und Tiefen, Verzweiflung und Freuden.

2020 sollte ein besonderes Jahr werden. Weniger schreiben, mehr beruflichen Fokus.

Bisher habe ich in einem Jahr rund zwei Bücher geschrieben und veröffentlicht. In der Regel ein längeres Buch (Kruento) und ein kürzeres Buch, sodass ich auf Rund 200.000 geschriebene Wörter gekommen bin. Dass 2020 anders werden würde, war klar. Zum einen hatte ich 2019 kurze Liebesgeschichten mit Happy-End geschrieben, die ich 2020 veröffentlichen wollte. Zum anderen war klar, dass ich durch die Weiterbildung nicht so viel Zeit haben werde, deswegen habe ich eine Veröffentlichung unter Melissa David für das zweite Halbjahr offen gelassen.

Schon 2019 kam ich mit den High Society Love Geschichten ziemlich weit. Im Januar ging Ein König zum Frühstück, im Februar Die (falsche) Erbin des Earls und Eine Nacht in deinen Armen ins Lektorat. Überarbeitung und Korrektorat folgten.

Das Großereignis im März: Die Leipziger Buchmesse. Bis zur letzten Minute hatten wir gehofft. Letztendlich wurde sie abgesagt und nicht nur das. Mitte März machten plötzlich Schulen und KiTas dicht. Ich nahm den Arbeitslaptop mit nach Hause, deckte mich mit Ordnern ein und baute meinen Schreibtisch arbeitsplatztechnisch. Da ich ohnehin 90% im Büro arbeite, ging das Homeoffice erstaunlich gut. Zwei Kinder zu Hause, eines mit Homeschooling. Mein Mann war am Montag danach noch ein letztes Mal in Nürnberg. Dann wurde in seiner Firma wo möglich ein Homeofficegebot ausgerufen. Bis heute war er genau zwei Mal wieder drin. Meine Weiterbildung pausierte. Ostern nutzte ich dazu, die erste Facharbeit zu schreiben. Bis heute beneide ich jeden, der den ersten Lockdown als Entspannung empfunden hat. Es gab für mich trotz Homeoffice so viel zu tun, dass ich deutlich mehr arbeitete als sonst. Dazwischen Kinder und Haushalt (oh ja, meine Putzfrauen kamen in der Zeit auch nicht).

Trotz Corona, Arbeit, Kinder und Lockdown erschien am 1. April 2020 Eine Nacht in deinem Armen auf Amazon. Ein König zum Frühstück folgte am 1. Mai. Ende Mai normalisierte sich die Sache dann bei uns ein wenig. Der Kleine durfte wieder in die KiTa und ich wechselte vom Homeoffice wieder in die Arbeit, während der Große und mein Mann zu Hause blieben. Am 1. Juni veröffentlichte ich als Ann Hillmore den dritten und vorerst letzten HSL-Band Die (falsche) Erbin des Earls. Ebenfalls im Juni wurde meine Weiterbildung fortgesetzt. Die ausgefallenen Termine wurden zusätzlich in den Juli und September geschoben. Das hieß in den beiden Monaten kein freies Wochenende.

Nach den Pfingstferien sollte auch der Große zumindest wieder alle zwei Wochen in die Schule gehen. Die erste Schulwoche habe ich mit ihm zusammen im Krankenhaus verbracht. Blinddarmdurchbruch. Da man einen 8-jährigen nicht allein im Krankenhaus lässt, war ich die ganze Zeit mit dabei und habe die Zeit genutzt, um an Kruento 6 weiterzuschreiben. Das war zumindest aus Schreibsicht eine äußerst produktive Woche. In der zweiten Schulwoche hatte er letztendlich Halsschmerzen, sodass mein Mann das Zeugnis am letzten Tag abholen musste.

Die Sommerferien verbrachten wir zu Hause im Garten. Mit großen Planschbecken und einem schönen Garten ließ sich das ganz gut aushalten. Okay, ich habe in der Zeit meine zweite Facharbeit geschrieben und bereits im Urlaub brachen neue Verordnungen für das kommende Jahr über mich herein, die auf die Schnelle mal eben umgesetzt werden mussten. Außerdem erschien am 1. August Eine Nacht in deinen Armen, am 15. August Ein König zum Frühstück und am 1. September Die (falsche) Erbin des Earls bei Tolino und damit bei Thalia, Weltbild und in diversen andere Shops.

Seit September habe ich nun zwei Schulkinder. Die Schule hat eine Einschulung unter Coronabedingungen wirklich super hinbekommen. Ebenfalls im September erschien Ein König zum Frühstück und Die (falsche) Erbin des Earls als Hörbuch. Im Mittelpunkt stand im September die Weiterbildung. Ich war alle Wochenenden weg und das war nicht nur für mich, sondern auch für meinen Mann, der die beiden Kinder am Hals hatte, ein ordentlicher Kraftakt.

Im Oktober zerlegte es mich dann gesundheitlich. Eine Woche war ich kaum in der Lage aufzustehen, jeder Atemzug tat weh. Nein, kein Corona, lediglich eine ordentliche Bronchitis und ein Körper, der die Notbremse gezogen hat. Während ich körperlich außer Gefecht war, lief mein Kopf zu Höchstformen auf und ich habe mal eben innerhalb von der Krankheits- und der anschließenden Urlaubswoche die Adventskalendergeschichte Kruento – Verstummt geschrieben. Der anschließende Kurzurlaub (übrigens der einzige in die diesem Jahr) mit meinem Mann tat uns beiden unendlich gut, um aufzutanken. Ich glaube, sonst hätten wir das restliche Jahr nicht geschafft. Auch bin ich wirklich froh, dass wir den Urlaub antreten konnten, denn kaum waren wir wieder zu Hause, stiegen die Zahlen besorgniserregend.

Pünktlich zur heißen BWL-Lernphase für die ich mir extra ein paar Tage Urlaub genommen hatte, hatte ich dann ein Kind in Quarantäne zu Hause. Das zweite ließen wir in den Ferien dann auch daheim, da sich zwei Kinder besser beschäftigen können, als eins allein. Ich war wirklich froh, als die Quarantäne-Zeit vorbei war und meine Abschlussprüfung geschrieben.
Im November machte ich Kruento – Verstummt fertig, was mit den vielen Bildern und den einzelnen Newslettern letztendlich doch mehr Zeit gefressen hat, als ich ursprünglich gedacht hatte.

Jetzt im Dezember ist Kruento – Der Informant wieder in den Mittelpunkt gerückt und ich schreibe seit einigen Tagen wieder äußerst regelmäßig daran, sodass ich hoffe, die Rohfassung bald abschließen zu können. Ebenfalls im Dezember bekam ich Post. Weiterbildung bestanden und so darf ich mich nun offiziell Fachwirt für Erziehungswesen nennen.
Eine weitere Veröffentlichung stand im Dezember auch noch an. Bereits 2019 schrieb ich einige Chatgeschichten für Livory. Eine dieser Geschichten, der Thriller Das Orchester, wurde nochmal neu aufbereitet und so gibt es die Geschichte über Weltbild als Lively Story.

2020 ist ein besonderes Jahr geworden. Mehr zu Hause als gedacht, weniger weg als gehofft und dennoch sind wir alle gesund geblieben und das ist in diesem Jahr das Wichtigste.

Ausblick auf 2021

Was das neue Jahr bringen wird, wird sich zeigen. Dennoch sind einige Pläne geschmiedet und ich werde mein bestes Tun, das Vorgenommene umzusetzen. Im Jahr 2021 möchte ich den Fokus wieder mehr auf die Schreiberei legen.

Von HSL fehlt noch das letzte Hörbuch Eine Nacht in deinen Armen. Das wird 2021 erscheinen. Der Vertrag ist längst unterschrieben und ich glaube, die Produktion müsste inzwischen auch schon ziemlich weit sein.

Ich will 2021 ganz viel schreiben. Zwei Veröffentlichungen sollen es in diesem Jahr wieder werden. In der ersten Jahreshälfte wird Kruento – Der Informant erscheinen. Aktuelle Schreibfortschritte kannst du unter anderem in meiner Facebookgruppe Die fantastische Welt der Melissa David verfolgen.

Gegen Ende des Jahres soll es eine weitere Veröffentlichung aus meiner Feder geben. Welches Projekt, das sein wird, lass ich auf mich zukommen. Bisher bin ich am besten damit gefahren, nach der Veröffentlichung auf mein Bauchgefühl zu hören, und so werde ich es auch diesmal handhaben.

Auf meinem Blog möchte ich monatlich wieder einen Blogartikel veröffentlichen und meine Social-Media-Präsenz auf Facebook und Instagram so kontinuierlich wie möglich weiterführen.

Nachdem die Weiterbildungswochenenden wegfallen und ich dadurch wieder mehr Zeit habe, möchte ich mich wieder mehr in den Selfpublisher-Verband einbringen. Im März ging von meiner Seite aus absolut nichts mehr und die deutliche zeitliche Mehrbelastung hat dazu geführt, dass ich meine Tätigkeit dort ruhen lassen musste.

Aktuell bereiten die Schicksalsweber bereit im Hintergrund die Leipziger Buchmesse vor. Der Termin wurde von März auf 27. -30. Mai verschoben. Ich hoffe, wirklich, dass sie stattfindet, auch wenn sie nicht ganz so sein wird, wie wir sie kennen, wird es doch wundervoll sein, liebe Kollegen, Blogger und Leser wiederzusehen. Und vielleicht hat ein ruhiger Plausch auch Vorteile zum gewöhnlichen Messegedränge 😉
Für die Online Buchmesse Saar vom 18. – 20 Juni habe ich mich ebenfalls angemeldet und bin schon sehr gespannt, wie gut besucht mein Onlinestand sein wird.

Ich bin der festen Überzeugung, dass auch 2021 die ein oder andere Überraschung für mich bereithalten wird und freue mich, auf das was kommt. Hoffen wir, dass es ein gutes Jahr sein wird.


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